Trainingsarbeit

Über Jahrtausende ist das Pferd unentbehrlicher Gefährte des Menschen.

Der älteste bekannte Vorfahre unseres Hauspferdes sah einem Pferd, so wie wir es kennen, gar nicht ähnlich. Es war ein etwa Fuchs-großes Tier mit jeweils 4 Zehen an den Vorderfüßen und 3 Zehen an den Hinterfüßen und einem gebogenen Rücken – „Eohippus“ (lebte vor ca. 50 – 60 Millionen Jahren).

Im Laufe der Zeit veränderten sich die Lebensbedingungen und somit veränderte sich auch das „Pferd“ über viele Generationen, bis zum heutigen „Hauspferd“.

Das Pferd oder auch Pony ist ein weltweit verbreitetes Haus- und Nutztier, das in sehr vielen Rassen auf der ganzen Welt existiert. Pferde und Ponys sind Herden- und Fluchttiere, sie verständigen sich untereinander über Körpersprache und können bei potentieller „Gefahr“ instinktiv flüchten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem Pferd zu beschäftigen (Reiten, Fahren, Freiheitsdressur und vieles mehr). Egal wie man sich mit einem Pferd oder Pony beschäftigen möchte, muss man zuerst einmal das Vertrauen des Tieres gewinnen.

Der Mensch muss der sichere „Ort“ für das Pferd sein, wo es sich sicher und beschützt fühlt und ihm Ruhe vermittelt wird. Während der Arbeit mit dem Pferd ersetzt  die Menschenwelt die „Herde“ und der Mensch wird zum „Leittier“. Ist der Mensch als „Leittier“ akzeptiert, folgt das Pferd dem Menschen und vertraut ihm. Wenn diese Basis erreicht ist, dann sind Sachen möglich, die ein Pferd sonst nicht machen würde.

Pferd & Feuer?

Wenn das Pferd seinem Menschen Vertraut und ihn als „Leittier“ akzeptiert, dann wird es auch bei dieser spektakulären Art der Arbeit freiwillig und ohne Zwang folgen.

Training ?

Um mit einem Pferd und Feuer arbeiten zu können ist eine Grundausbildung des Pferdes sehr wichtig. Diese beginnt am Boden, wie z.B. Arbeit an der Hand und longieren und vor allem die Bodenarbeit.

Auch unter dem Sattel ist eine Grundausbildung sehr wichtig, denn unkoordinierte und unkontrollierte Bewegungen des Pferdes können gefährlich sein in der Arbeit mit dem Feuer.

Erst wenn das Pferd „sicher“ ist werden schwierigere „Lektionen“ erarbeitet, wie z.B. mit dem Pferd durch Feuer zu traben oder sogar mit dem Reiter über ein Feuer zu springen.

Pferd und Reiter müssen zusammen arbeiten und eine Einheit bilden, denn „Feuer – Pferde“ fordern von ihrem Reiter großes Einfühlungsvermögen und Konzentration ab.